Der Chor – unsere Stimmen, unsere Geschichte!

Unser Chor HEARTBEAT ist ursprünglich als eine Abteilung des Vereins Initiative Altstadt Stralsund e. V. Er wurde im Oktober 2014 von Friz Fischer als Stralsunder Rock- und Popchor gegründet und trägt seit Sommer 2016 den Namen HEARTBEAT Stralsunder Rock- und Popchor. Der Verein Initiative Altstadt Stralsund e. V. existiert seit Anfang
der 1990er Jahre und hat sich durch sein Bürgerengagement für eine lebenswerte Altstadt einen Namen gemacht. Im Rahmen dieser Aktivitäten wurde auch der Chor gegründet.
Das Logo wurde von Friz Fischer, argus design + marke stralsund entworfen.
2019 wurde der Chor als eigenständiger Verein outgesourced.
Seit 2015 ist Thomas Kampf der musikalische und künstlerische Leiter.

Gemeinsam Singen, gemeinsam Klingen.

Der Sopran – Wir haben keine Höhenangst!

Der Sopran ist im Chor das, was die Sahne auf der Torte ist: ganz oben und meistens ziemlich auffällig. Während sich die anderen Stimmen gemütlich im Mittelfeld tummeln, klettert der Sopran ohne Sicherungsseil in luftige Höhen. Wenn ein Ton so hoch ist, dass nur noch Hunde und Fledermäuse reagieren – dann ist wahrscheinlich der Sopran dran.

Soprane tragen oft die Melodie und sorgen für Glanz im Klang.

Der Alt – Die können’s halt!

Der Alt ist im Chor die Stimme der Gelassenheit. Während der Sopran irgendwo über den Wolken unterwegs ist, bleibt der Alt entspannt auf musikalischer Bodenhöhe und denkt sich: „Ach, die kommen schon wieder runter.“

Altstimmen sind warm, voll und zuverlässig. Sie verbinden die Höhen mit den Tiefen und halten den ganzen Chorklang zusammen – quasi der musikalische Klebstoff. Der Alt singt selten die spektakuläre Melodie, aber ohne die Altstimmen würde der ganze Chor plötzlich ziemlich dünn klingen.

Kein Chor ohne: Tenor (bei uns fast alles Tenoritas)

Der Tenor ist eigentlich die höchste Männerstimme im Chor. Eigentlich. In vielen Chören – und besonders bei uns – wird diese Stimme jedoch mutig (fast nur!) von Frauen übernommen: den legendären Tenoritas.

Tenoritas sind ein bisschen wie musikalische Abenteurerinnen. Sie sagen Dinge wie: „Sopran ist mir zu hoch, Alt zu brav – ich geh mal zum Tenor.“ Dort singen sie die spannenden Mittelstimmen, springen zwischen Melodie und Begleitung hin und her und bringen ordentlich Energie in den Satz.

Kurz gesagt: Tenoritas sind der Beweis, dass Stimmgrenzen im Chor manchmal nur eine kreative Empfehlung sind.

Der Bass – Die Tiefenentspannten

Der Bass ist die Stimme aus der Tiefe. Wenn der Bass einsetzt, bekommt der Chor plötzlich Gewicht – musikalisch und manchmal auch physikalisch.

Bassstimmen lieben tiefe Töne, lange Noten und ein angenehmes Maß an Gelassenheit. Während oben noch hektisch nach dem richtigen Einsatz gesucht wird, steht der Bass meist schon bereit und denkt: „Ich hab nur drei Töne heute – aber die sitzen. Also wahrscheinlich sitzen sie. Wir gucken mal.“

Doch unterschätzt den Bass nicht: Ohne ihn fehlt dem Chor das Fundament. Mit Bass klingt alles sofort größer, voller und ein bisschen epischer.

Oder anders gesagt: Wenn der Chor ein Gebäude wäre, wäre der Bass das Fundament aus Granit.